Wer hätte das gedacht, meine Familie besitzt gleich zwei eigene Familienwappen.
Sie sollen ein Zeichen der Zugehörigkeit aller "Maskos" sein
Rechtlicher Hinweis:
Diese Wappen dürfen nur von Personen geführt werden, die nachweislichgenannte Stammväter als Vorfahren haben!Wappen 1:
10, 20 ang. v. Paul Maskos, Lehrer in Waldenburg- Dittersbach.
STV.: 1. Andreas Maskosch in Laskowitz.
2. Christoph, Bauer ebd., *1682, +1757
heutige Verbreitung: Laskowitz, Jeltsch, Tschirne,
Dörfer zw. Ohlau u. Brieg, rechte Oderseite, ferner in
den Kreisen Namslau u. KreuzburgWappen 2:
Maskos aus Markstädt, Krs. Ohlau / Schles.
(Ältester bekannter Vorfahr im Mannesstamm: Albrecht Maskos, 1637 Gärtner im
Dienst des Grafen Ernst von Prittwitz zu Laskowitz, Vater des Andreas Maskosch, *Laskowitz 1646...)
Heraldische Beschreibung:
Im schwarz-silbern gespaltenem Schild mit zwei auf der Spitze stehendem anstoßenden
Würfeln in der Schildhauptstelle ein rotgezungter, mit den Hörnern in die Würfel ragen-
der Stierkopf, alles in verwechselnden Farben.
Auf dem schwarz-silbern bewulsteten Helm mit schwarz silbernen Decken ein liegen-
der silberner Halbmond, in der Höhlung mit einem schwarzen hahnenfederbusch besteckt.
Sinndeutung:
Der Name "Maskos" (griech.= kleiner Stier) ist durch den Stierkopf redend dargestellt.
Die Würfel sind dem schwarz- golden geschachten Schild der von Prittwitz entnommen und nehmen
Bezug auf die tätliche Auseinandersetzung, die der Stammvater Albrecht Maskos mit seinem Grundherrn hatte.
Der Stier nimmt die Würfel gleichsam "auf die Hörner". Durch die Schrägstellung bilden die Oberkanten der beiden Würfel
die Grundform des Buchstaben M als Initiale zum Familiennamen. - Der liegende Halbmond auf der Brust des Schlesischen Adlers
wurde als Helmzier verwendet, jedoch mit einem Hahnenfedernbusch besteckt anstelle des Kreuzchens.
Die Hahnenfedern können sowohl auf den Hahn im Wappen der Kreisstadt Ohlau bezogen werden,
als auch auf die Streitbarkeit und den Stolz der Maskos.
Neu angenommen im Oktober 1977 vom Antragsteller Martin Maskos, Vermessungs-
ingenieur i.R. in Hardert, für sich und die übrigen Nachkommen im Mannesstamm
seines oben genannten Stammvaters Albrecht Maskos
Entwurf: Lothar Müller-Westphal, Düren/ Westf.
Eingetragen am 22. März 1978 unter Nr. 7250/ 77Die Nachkommen sind in Laskowitz sowie in seinem Nachbarort Beckern in 9 Generationen bis zum Ende des 2. Weltkrieges urkundlich nachweisbar.
Im Jahre 1935 wohnten im Kreis Ohlau noch 18 Familien "Maskos".
Über die genaue Namensdeutung kann bisher nur spekuliert werden.
Viele Deutungen sind griechischen Ursprungs. Im Griechischen bedeutet das Wort Maskos soviel wie "kleiner Stier", weshalb in unserem Wappen
auch ein Stiersymbol zu finden ist.
Folgende Legende wird bisher erzählt:
Ein Graf von Sauerma auf Jeltsch machte lange vor dem 30jährigen Kriege eine Reise nach Griechenland.
Dort krank geworden, behandelte ihn ein griechischer Arzt namens "Maskos".
Als Herr von Sauerma wieder die Heimreise antrat, nahm er den Arzt Maskos in seine schlesische Heimat Jeltsch im Kreis Ohlau mit.
Dort erhielt Maskos dann von dem Grafen ein Gut geschenkt und wurde damit der Stammvater des Geschlechtes der Maskos in Schlesien.
Den Unterlagen aus dem Europäischen Wappenarchiv ist folgendes zu entnehmen:
"Der eher seltene Familienname Maskos gehört zu der Gruppe der Familiennamen aus Rufnamen und ist slawischer Herkunft.
Der Name ist auf einem mit Ma- anlautenden slawischen Personennamen
wie Matas, Maciej, Malomir,... oder auf die deutschen Personennamen Matthäus, Matthias, Markus,... + das slawische Suffix (Ableitungsendung) -os zurückzuführen.
Ebenso ist eine Ableitung von der Zweitsilbe des slawischen Personennamen Tomas~ oder deutschen Personennamen Thomas möglich."
Unterlagen zur Namensdeutung und Wappen sind im Europäischen Wappenmuseum hinterlegt.
www.europa-heraldik.com www.wappenarchiv.at Mehr zur Geschichte von Schlesien finden Sie unter:
www.schlesien-bonn.de Ich rufe alle Namensträger "Maskos" auf, unseren wahrscheinlich gemeinsamen Stammbaum weiter zu erforschen!